Dr. Uwe Carstens

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Forschungsschwerpunkte: Andere Schriften

Gereimtes und Ungereimtes aus Dänischenhagen


Mit rund 4.000 Einwohnern ist Dänischenhagen nicht gerade die Metropole im Dänischen Wohld; aber ein kleiner Ort, in dem es sich wunderbar leben lässt. Der Autor und die Illustratorin wohnen hier und versuchen mit 22 Gedichten, 3 Prosastücken, zahlreichen Illustrationen und einem Vorwort dieses zu beweisen. Nicht ohne Grund heißt es u.a. in dem Gedicht „Dänischenhagen“:

"Vollkommenheit, die gibt es nicht – auch wenn wir danach streben.
So müh sich jeder wie er kann und schließlich wird man sagen:
Perfekt ist nur das Paradies, doch dies ist Dän’schenhagen."

BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7412-8907-1
80 Seiten, 12 EUR

Außer bei Books on Demand und AMAZON können Sie das Buch auch direkt über die Autoren beziehen 😉
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Leseprobe

Gereimtes und Ungereimtes aus Dänischenhagen Teil 2


Kaum neigt sich das Jahr dem Ende zu, schon erscheint ein neues Buch mit dem Titel "Gereimtes und Ungereimtes aus Dänischenhagen", der Logik folgend Teil 2. Wie bei dem Teil 1 wechseln sich Lyrik und Prosa ab.

Zwar spielen fast alle Texte in Schleswig-Holstein, aber nicht zwangsläufig nur in Dänischenhagen. Alles was in diesem Buch steht wurde in Dänischenhagen geschrieben, aber z.B. mit dem Bungsberg bewegen wir uns über den Tellerrand des Dänischen Wohldes hinaus.

Wir wünschen entspanntes Lesevergnügen und möglicherweise enormen Wissensgewinn aus der Rubrik "Heimat, süße Heimat".

BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt 2017,
ISBN 978-3-7448-8945-2
Hardcover, 100 Seiten, 15 EUR

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Der Wille zur Demokratie. Traditionslinien und Perspektiven, hrsg. von Uwe Carstens und Carsten Schlüter-Knauer


"Wenn man sich in den Kampf begibt für die Demokratie, so ist man nicht mehr Rebell, als der Logos gebietet, daß man es sei" - unter diesem von Ferdinand Tönnies stammenden Motto steht das vorliegende Buch. Es zählt zu jenem Festschriftprojekt für den renommierten Kieler Politologen Wilfried Röhrich, das mit dem Titel "Die Demokratie überdenken" vor einem Jahr begonnen wurde und - nach der Dokumentation des Festaktes vom April 1997 - nun sein Ende gefunden hat. Der Wille zur Demokratie, der sich im Motto markant verdeutlicht, durchzieht in seiner Variationsbreite die Beiträge des systematisch konzipierten Bandes. Diese sprechen vom politischen Bürgerselbstbewußtsein, von der Kampfseite der Demokratie, vom republikanischen Engagement und von der Demokratie als Lebensform. Der Wille zur Demokratie ist in diesen Beiträgen keine Apologie voluntaristischer Beliebigkeit, sondern die Möglichkeitsbedingung von Demokratie: Ihre Ultima ratio ist das tatsächliche Engagement, und deshalb erweisen sich die Traditionslinien, d. h. die Verankerung in Lebenspraxen, als ebenso bedeutsam wie die systematischen Orientierungen und die internationalen Perspektiven unter dem Aspekt der "Globalisierung". In diesem Buch rücken somit die eingeschränkten Letztbegründungsmöglichkeiten demokratischer Grundannahmen ebenso in den Blickpunkt der Betrachtung wie die Diskursethik unter demokratietheoretischem Aspekt, hier werden neue demokratietheoretische Einsichten, aber auch Defizite postmoderner Politiktheorien ebenso sichtbar wie die bis zu Ferdinand Tönnies und Hermann Heller zurückreichenden kommunitaristischen Elemente, und hier werden Probleme supranationaler Zusammenschlüsse und Fragen der europäischen Integration ebenso reflektiert auf die Grundthematik bezogen wie die Transformationsprobleme in Osteuropa und in der Russischen Föderation. Insgesamt zum Tragen kommen die interdisziplinären, innenpolitischen, weltgesellschaftlichen und - im letzten Kapitel - die politisch-soziologischen Perspektiven des Willens zur Demokratie in politisch-praktischer und politisch-theoretischer Sicht - entsprechend den Forschungsintentionen und Themenschwerpunkten des umfangreichen Werkes des Jubilars.

Duncker & Humblot Berlin 1998, 475 Seiten, Frontispiz, ISBN 3-428-08801-8

Kiel. Eine Liebe auf den zweiten Blick, hrsg. von Uwe Carstens, Karl Rudolf Fischer und Ute Kohrs-Heimann


Kiel feierte 1992 seinen 750. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurden alle Bewohner aufgerufen, an dem Projekt "Stadtjubiläum zum Mitmachen: Kiel schreibt" teilzunehmen und Meinungen und Gedanken über ihre Stadt zu Papier zu bringen. Die Resonanz war beeindruckend: Gedichte, Kurzgeschichten, Stadtbeschreibungen, autobiographische Berichte, alles war vertreten. In allen Beiträgen - sie mögen so gegensätzlich sein, wie sie wollen - spiegelt sich eine gemeinsame Erfahrung wider: je länger man in Kiel lebt, desto deutlicher unterscheidet man die vielfältigen Lebensbereiche dieser Stadt, die miteinander verflochten sind und sich auch überschneiden können. Für alle Erzähler ist Kiel ein Ort der Vertrautheit und der Verlässlichkeit, eine Sphäre, in der sie sich auskennen. Eine - wenn auch manchmal distanzierte - Zuneigung zu Kiel ist zwischen den Zeilen zu spüren; oder ist es doch Liebe, eben Liebe auf den zweiten Blick?

Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 1993, 112 Seiten mit 24 Abbildungen, ISBN 3-88042-648-1

Chronik der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft


Der Anlass zur Anfertigung der Chronik war das 30jährige Jubiläum des Ferdinand-Tönnies-Hauses, das am 24. April 1962 seiner Bestimmung übergeben wurde. Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft war 1956 angetreten, gegen den Verbindungsprotektionismus der Korporationen ein Korrektiv zu installieren. Gefördert werden sollte eine kleine Studentengemeinde, die sich 1946 mehr schlecht als recht an den Hochschulen etablieren konnte und unter chronischem Geldmangel litt: der "Sozialistische Deutsche Studentenbund" (SDS). Aus diesem Grunde zieht sich durch die gesamte Chronik die Entwicklung studentischer Lebens- und Organisationsformen, die sowohl mit der allgemeinen Geschichte der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft als auch mit der Christian-Albrechts-Universität eng verbunden ist. Sobald Struktur und Auftrag der Universität zur Diskussion standen oder sich darüber hinaus ein generelles Verlangen nach gesellschaftlichen Reformen bemerkbar machte, entstanden neue studentische Gruppierungen, die nicht mehr die Gruppe selber, sondern das "Establishment" insgesamt auf die neuen Ziele verpflichten wollten. Die Studentenrebellion der so genannten APO von 1968 artikulierte eine neomarxistische Kultur- und Gesellschaftskritik. Diese Bewegung litt jedoch nicht nur an den Widersprüchlichkeiten eines idealistischen Intellektuellen-Marxismus, der noch dazu von kulturpessimistischen Tendenzen geprägt war. Sie scheiterte vor allem daran, dass sie mit Hilfe einer demokratisierten und politisierten Universität eine Gesellschaft politisch verändern wollte, der sie zugleich die Befähigung und Berechtigung zur politischen Mitsprache bestritt. Dass die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft diese Zeiten - zwar mit Blessuren, aber ansonsten gelassen - überstanden hat, spricht nicht nur für einen guten Kern, den die Gesellschaft zweifellos hat, sondern auch für die Persönlichkeiten, die in ihr wirken. Im Juli 2006 kann die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft ihr 50jähriges Jubiläum feiern!

Sonderausgabe des "Tönnies-Forum", Kiel 1992, 278 Seiten

Weiter erschienen folgende Arbeiten von Dr. Uwe Carstens:

Parteiendemokratie in Schleswig-Holstein, in: Göttrik Wewer (Hrsg.): Demokratie in Schleswig-Holstein. Historische Aspekte und aktuelle Fragen, Opladen 1998, ISBN 3-8100-2028-1
„Dem Biedern Ehre und Achtung“ Ferdinand Tönnies und die Arminia auf dem Burgkeller, in: Klaus R. Schroeter / Monika Setzwein (Hrsg.): Zwischenspiel. Festschrift für Hans-Werner Prahl, Kiel 2004, ISBN 3-935582-02-1
Tischrede zum siebzigsten Geburtstag von Ferdinand Tönnies gehalten von Bernhard Harms, eingeleitet und kommentiert, in: Tönnies-Forum 3/2005, 14. Jg., Seite 3-8
Die Situation der Universität Kiel um 1920, in: 90 Jahre Wirtschaftswissenschaftlicher Club am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel e.V., Kiel 2010